Rüsselsheim, 10.12.2010, von Michael Walsdorf

Es kann ruhig weiter schneien ...

Genaue Schneelastbestimmung durch Baufachberater jetzt möglich

Rüsselsheim: Das Technische Hilfswerk (THW) konnte in den vergangenen Jahren reichlich Erfahrungen mit außergewöhnlichen Schneelasten sammeln. Meteorologen sagen für die Zukunft immer extremer werdende Wetterlagen voraus. Beim THW werden daher flächendeckend so genannte Schneelastmesstrupps ausgebildet und stationiert.
 
 Für den Landkreis Groß-Gerau steht mit Michael Walsdorf ein ausgebildeter Baufachberater zur Verfügung. Unterstützt wird dieser dann im Einsatzfall durch einen Schneelastmess-Trupp.
 
 Die Einsatztrupps erhalten bei der Anforderung durch den  Bedarfsträger (z.B. Feuerwehr, Polizei oder Ordnungsamt) dann die Aufgabe, Messungen an potentiell gefährdeten Gebäuden vorzunehmen und daraufhin die tatsächliche Gefährdung des Objektes zu beurteilen. In den letzten Jahren hat man überwiegend per grober Einschätzung entschieden, ob ein Dach geräumt werden muss oder nicht. Dadurch sind teilweise immense Kosten entstanden - auch dort, wo vielleicht eine Teilräumung des Daches genügt hätte. Mit der Einführung einer gezielten Bestimmung der bestehenden Schneelast ist somit eine wesentlich wirtschaftlichere Arbeitsweise möglich. Zusätzlich werden die Helferressourcen geschont.
 
 Heute wurden in Rüsselsheim, 24 THW-Helfer es Landesverbandes Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland in den folgenden Themenblöcken geschult:
 
 •    Technische Schneelastmessung
 •    Gerätekunde zur Schneelastmessung
 •    Berechnung von Schneelasten
 •    Erstellung von Räumkonzepten
 •    Einsatztaktik der Schneelasträumung
 
 Der speziell für die Aufgaben zusammengestellte Gerätesatz kann ohne Probleme mit einem Mannschaftstransportwagen transportiert werden. Die Schneelastmesstrupps sind daher innerhalb kurzer Zeit verfügbar.
 Damit steht der Ortsverband Rüsselsheim für eine anspruchsvolle Sonderaufgabe bereit. 


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